Vorbereitung auf die erste Sitzung

Zunächst:

Sie haben gerade einen sehr großen Schritt in Ihrem Leben gemacht! Sich mit mir in Verbindung zu setzen ist nicht einfach und kostet viel Überwindung. Auch weiß ich, dass Sie dafür viel Geld investieren mussten. Im gleichen Atemzug kann ich Ihnen jedoch sagen, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben. (Ich höre es leider viel zu oft, dass Klienten jahrelang von einem "Experten" zum nächsten gehen, sich aber nichts verändert.) Ich habe nicht nur an einer der besten Schulen in Deutschland gelernt, sondern identifiziere mich auch mit dem, was ich anwende, halte Vorträge, gebe Fortbildungen und tausche mich mit Experten auf der ganzen Welt aus, um mein Handwerk so zu beherrschen, wie ich es tue. Sie werden merken, dass sich Veränderung nicht lange hinziehen muss und schon bald in ein für Sie neues Leben starten.

Wie es jetzt weiter geht:

1. Lesen Sie sich die wichtigen Informationen zur Hypnose durch
2. Füllen Sie wie beschrieben den Aufnahmebogen aus und senden Sie ihn mir zu

Wichtige Informationen:

Mythen über Hypnose

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Rund um das Thema Hypnose ranken sich massenhaft Fehlinformationen. Es ist daher zunächst wichtig, dass Sie die Fakten kennen.

Hypnose ist etwas Okkultes oder Übernatürliches
Hypnose ist wissenschaftlich. Sie ist weder übernatürlich noch etwas Okkultes, sondern eine rein natürliche Manifestation der Geisteskraft. Der Mensch geht mehrmals täglich in Hypnose, im Wachzustand oder im Schlaf, beim Fernsehen, Autofahren, Lesen oder in seinen Tagträumen.

Willensschwache Menschen sind die besten Klienten
Hypnose hat überhaupt nichts mit dem Willen zu tun: Sie hängt von der Vorstellungskraft ab, eine Fähigkeit, die wesentlich stärker ist als der Wille. Deshalb sind Menschen mit einer sehr guten Vorstellungskraft bei weitem die besten Klienten.

Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung ist hypnotisierbar
Es gibt nur zwei Personengruppen, die sich nicht hypnotisieren lassen: 1) geistig Behinderte und 2) Kleinkinder, die zu jung sind, um die Worte des Anwenders zu begreifen. Mit anderen Worten kann jeder hypnotisiert werden, der sich darauf einlässt bzw. mitmacht. 


Man kann in der Hypnose "stecken bleiben"
Diese Gefahr besteht nicht einmal ansatzweise. Wenn der Klient alleine gelassen würde, würde er in einen ganz gewöhnlichen Schlaf fallen und normal aufwachen.

Während der Hypnose bekommt eine Person nichts mit
Nein, ganz im Gegenteil: Hypnose bedeutet erhöhte Aufmerksamkeit. Man bekommt alles mit, was gesagt und getan wird, oft sogar besser als sonst. Sie können Eindrücke spüren, die sonst kaum wahrnehmbar sind; Ihre Vorstellungskraft und Ihr Gedächtnis sind deutlich besser als im nicht-hypnotischen Zustand.

Wie fühlt sich Hypnose an?
Wenn Sie alle Berichte von Menschen - die bereits Hypnose erlebt haben - vergleichen, würden Sie bestimmt eine Gemeinsamkeit finden: Die meisten berichten vor allem von „angenehmen Gefühlen“. Das ist nicht verwunderlich, denn bei den meisten Menschen entspannen sich in Hypnose die Muskeln, der Atem wird tiefer und ruhiger, und eine leichte Wärme oder sogar ein angenehmes, warmes Kribbeln stellen sich ein. Viele berichten auch, dass ihre Vorstellungskraft „plötzlich“ besser wurde und/oder die wahrgenommene Zeit schneller oder langsamer verlief. Manche Menschen merken jedoch auch gar nichts - dies ist also ganz individuell.

Die meisten Menschen können sich - auch wenn nicht mehr alles wichtig erscheint - an alles erinnern, was sie in der Hypnose-Sitzung erlebt haben -  was vor oder zu Beginn der Sitzung noch von Bedeutung war - denn wenn sich der Körper entspannt, so entspannt sich auch das Bewusstsein. Die meisten Menschen erinnern sich auch nicht an jedes Wort, das in einem spannenden Film gesagt wurde, den sie in zwei kurzweiligen Stunden im Kinosessel erlebt haben.

Kann ich bei der Hypnose etwas falsch machen?

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Diese Frage ist vielleicht die wichtigste aller Fragen, denn die Antwortet lautet: Ja. 
Als Hypnotiseur verfüge ich weder über eine „Hypnose-Spritze“ noch über einen „Hypnose-Hammer.“ Bei unserer Hypnose-Sitzung ist meine Rolle ganz ähnlich der eines Trainers im Sport. Ich bin wie ein Trainer, der Profi und Experte im Erreichen der Ziele in der betreffenden Sportart ist. Ein Trainer, der sehr genau weiß, wie er den Sportler (oder in unserem Fall den Klienten), zu seinem Ziel führen kann. 

Niemand würde jedoch auf die Idee kommen, dass der Trainer für den Sportler in den Wettkampf geht, während der Sportler passiv zuschaut. Es ist der Sportler, der das Ziel erreicht, und dem deshalb auch die meiste Ehre zuteilwird. Es ist der Sportler, der hinterher ganz deutlich fühlen kann: Ich habe es selbst geschafft! So sind Trainer und Sportler ein sehr erfolgreiches Team. Der Sportler ist nicht gezwungen, das zu tun, was sein Trainer ihm sagt. Wenn er jedoch weiß, dass er ihm helfen kann und solange er ihm vertraut und die beiden ein Team bilden, wird der Sportler seine Ziele erreichen.

Während unserer Sitzung werde ich Sie mit meinen Worten anleiten. Sie können sich entscheiden, ob Sie dieser Anleitung folgen. Durch meine professionelle Anleitung ist es sehr leicht, in Hypnose zu gehen. Das bedeutet nicht, dass plötzlich ein Augenblick kommt, an dem Sie „bewusstlos“ werden, wie Sie nun wissen. Es fühlt sich ganz natürlich an. Entscheidend ist, dass Sie wissen und verstehen, dass Sie selbst in Hypnose gehen und dass ich es nicht für Sie tun kann. Es ist eine Fähigkeit, die jeder Mensch hat, der irgendwann in seinem Leben bereits einen Tagtraum hatte - und wer hatte das nicht?

Stellen Sie sich vor, dass Sie im Kino sitzen und Sie wissen, dass ein sehr guter Film läuft, bei dem die meisten Zuschauer Gefühle von Begeisterung und Glück spüren. Sie verwenden aber Ihre Willenskraft darauf, sich innerlich gegen diesen Film zu „wehren.“ Sie werden erfolgreich sein und nichts von den guten Gefühlen spüren. Und so ist es auch mit der Hypnose: Es funktioniert nur dann, wenn Sie sich darauf einlassen. Aber das Gute ist, dass Sie dabei niemals willenlos oder gar ausgeliefert sind und jederzeit selbst entscheiden können, ob Sie mitmachen wollen.

Der Aufnahmebogen:

Damit ich mich bestmöglich auf Ihre Sitzung vorbereiten kann, senden Sie mir den ausgefüllten Anamnesebogen bitte direkt (spätestens zwei Tage vor der Sitzung) eingescannt (Notfalls können Sie die Antworten auch direkt in die Mail schreiben) per Mail zu: [email protected]